BLS AG

Mitarbeiterbefragung bei der BLS: Feedback auf allen Ebenen

mit Andrea Weedon

Personalentwicklerin

+140% Attraktivität

Arbeitgeberattraktivität von 23 auf 55 Score-Punkte in fünf Jahren

+54 Punkte Zusammenarbeit

Score-Anstieg von –21 auf +33 Punkte in fünf Jahren

+21 Punkte Arbeitssituation

Score-Anstieg von 4 auf 25 Punkte in fünf Jahren

Branche

Mobilität & öffentlicher Verkehr

Hauptsitz

Bern, Schweiz

Unternehmensgrösse

4'000 Mitarbeitende

Website

bls.ch

Das Unternehmen

Eines der grössten Verkehrsunternehmen der Schweiz

Die BLS AG verbindet Menschen, Regionen und Orte mit Zug, Bus, Schiff, Autoverlad und Güterverkehr. Mit rund 4'000 Mitarbeitenden und einem 424 Kilometer langen Eisenbahnnetz ist sie eines der grössten Bahnunternehmen der Schweiz.

Was die BLS von anderen Unternehmen unterscheidet: Kaum eine Organisation vereint eine derart vielfältige Belegschaft unter einem Dach. Allein 780 Lokführer:innen bilden die grösste Berufsgruppe, ergänzt durch Werkstatt-Teams, Schifffahrtsbetrieb, Buspersonal und die gesamte kaufmännische Verwaltung. Diese Vielfalt stellt besondere Anforderungen an Führung und interne Kommunikation: Kein Feedbackprozess, der nur für Büromitarbeitende gemacht ist, kann im Bahnbetrieb funktionieren.

Die BLS nutzt Pulse Feedback für Mitarbeitendenbefragungen, Stimmungsbarometer sowie Pulsbefragungen in Bereichen und Projekten. Mit Peer Feedback ermöglicht sie zudem allen Mitarbeitenden kontinuierliches Feedback aus verschiedenen Perspektiven.


Die Herausforderung

Eine schwerfällige Mitarbeitendenbefragung, kein Rahmen für Peer Feedback

Bei der BLS stiess die bestehende Mitarbeitendenbefragung an ihre Grenzen, während es für kontinuierliches Feedback aus verschiedenen Perspektiven noch keinen strukturierten Rahmen gab.

Bei der Mitarbeitendenbefragung:

  • Enorm hoher Aufwand → Durchführung und Auswertung banden zu viele Ressourcen
  • Unverständlicher Fragenkatalog → Viele Mitarbeitende konnten die Fragen nicht einordnen
  • Monatelange Wartezeiten → Ergebnisse kamen erst ein halbes Jahr nach der Erhebung
  • Massnahmen auf veralteter Basis → Handlungsfelder wurden definiert, nachdem sich die Realität längst verändert hatte

Beim Peer Feedback:

  • Kein gemeinsamer Rahmen → Feedback zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften erfolgte, wenn überhaupt, unsystematisch und ohne verbindliche Grundlage
  • Kein Kontextbezug → Es fehlte ein Ansatz, der die Realität spezifischer Berufsgruppen abbildet
  • Fehlende Flexibilität → Für agile Arbeitsstrukturen gab es kein passendes Feedback-Instrument

Die Lösung

Von der Einmalmessung zur gelebten Feedbackkultur

Mit Pulse Feedback erneuerte die BLS ihre Mitarbeitendenbefragung und etablierte erstmals einen durchgängigen Prozess für kontinuierliches Feedback. So entstand eine mehrstufige Feedback-Architektur, zugeschnitten auf die Realität eines komplexen Verkehrsunternehmens.

Für die Mitarbeitendenbefragung:

  • Vereinfacht und fokussiert: Kurze, fokussierte Umfragen statt ellenlanger Fragebögen
  • Flexibel einsetzbar: Von der Unternehmensumfrage bis zum Bereichs-Puls und Projekt-Barometer
  • Sofortige Ergebnisse: Feedback ist unmittelbar nach der Erhebung sichtbar
  • Teams in der Verantwortung: Mitarbeitende diskutieren Ergebnisse direkt im Team und leiten selbst Verbesserungen ab

Für das Peer Feedback:

  • Kontinuierliches Feedback: Mitarbeitende holen regelmässig Rückmeldungen aus verschiedenen Perspektiven ein, nicht nur einmalig
  • Kontextgerecht: Anpassbar an die Realität unterschiedlicher Berufsgruppen und Arbeitsstrukturen
  • Eigenverantwortung im Zentrum: Mitarbeitende nehmen ihre eigene Entwicklung selbst in die Hand
«Mir gefällt, dass sich jede:r einbringen und direkt Wirkung erzeugen kann. Ich finde auch die Transparenz gut, weil man direkt in einen Dialog treten kann.»

Das Ergebnis

Kontinuierliche Verbesserung über fünf Jahre, in jedem gemessenen Bereich

Die Zahlen sprechen für sich: Die Arbeitgeberattraktivität stieg von 23 auf 55 Score-Punkte (+140%), die Zusammenarbeit entwickelte sich von –21 auf +33 Punkte, und die Arbeitssituation verbesserte sich von 4 auf 25 Score-Punkte in fünf Jahren.

Hinter den Zahlen steckt ein kultureller Wandel: Feedback ist bei der BLS heute kein Top-down-Instrument mehr. Teams arbeiten eigenverantwortlich mit ihren Ergebnissen, sprechen offen über Herausforderungen und stossen selbst Verbesserungen an, quer durch alle Berufsgruppen. Mit dem Peer-Feedback-Modul holen Mitarbeitende aller Ebenen heute kontinuierlich Rückmeldungen aus verschiedenen Perspektiven ein und nehmen ihre Entwicklung aktiv in die Hand.

«Pulse setzt bei den einzelnen Mitarbeitenden und den Teams an. Dadurch werden Verbesserungen greifbarer und jede:r kann einen spür- und sichtbaren Beitrag leisten.»

Warum Pulse Feedback

Einfach, transparent und nah am Alltag der Menschen

Die BLS schätzt besonders, dass Pulse Feedback nicht nur misst, sondern auf allen Ebenen und in allen Berufsgruppen echte Gespräche und Eigenverantwortung ermöglicht.

  • Bottom-up und transparent: Mitarbeitende kommen zu Wort, Ergebnisse sind offen sichtbar und schaffen die Grundlage für direkte Gespräche
  • Vielseitig einsetzbar: Ein Tool für viele Anwendungsfälle, von der Jahresbefragung bis zum Team-Puls
  • Kontextgerecht: Anpassbar an die Realität verschiedener Berufsgruppen und Arbeitsweisen
  • Unkompliziert in der Zusammenarbeit: Praxisnahe Begleitung durch ein Team auf Augenhöhe
«Pulse lässt alle Mitarbeitenden zu Wort kommen und gibt ihnen die Möglichkeit, selber Veränderungen anzustossen.»
Porträt Andrea Weedon

Andrea Weedon

Personalentwicklerin bei BLS


Bereit für Feedback auf allen Ebenen?

Entdecke, wie du Mitarbeitendenbefragungen und Peer Feedback für alle Mitarbeitenden mit Pulse Feedback zu einem integrierten Ansatz verbindest.